Bereits vor den Sommerferien bereiteten wir uns bei verschiedenen Vorbereitungstreffen auf die Fahrt nach Krakau und Auschwitz vor. So sahen wir nach einer kurzen Einführung in den historischen Kontext gemeinsam im Rahmen einer Schulvorstellung den Film „Schindlers Liste“ im Cinemax. Hierzu diskutierten wir im Anschluss anhand von Leitfragen, unter anderem, ob es moralisch vertretbar ist, aus den Geschehnissen des Holocaust einen Hollywoodfilm zu machen.
Beim Besuch der Begegnungsstätte „Alte Synagoge“ in Wuppertal machten wir uns mit jüdischem Leben im Allgemeinen und im bergischen Land im Besonderen vertraut. Darüber hinaus entdeckten wir bei einem Rundgang in der Elberfelder Nordstadt Spuren der NS-Zeit und erarbeiteten den frühen nationalsozialistischen Terror, der vor allem Oppositionelle und Andersdenkende betraf.
Weiterer Baustein der Vorbereitung war der Besuch eines der frühen KZ der Nationalsozialisten, der Kemna, die zukünftig zu einem Lern- und Begegnungsort ausgebaut werden soll. Auch Stolpersteine entdeckten wir bei unserer Vorbereitung.
Deutlich wurde: Der nationalsozialistische Schrecken geschah nicht nur in weiter Ferne, sondern hatte seinen Ursprung hier in Wuppertal, vor unserer Haustür/ Schultür.
Am Sonntag, dem 20.09.2026, machten wir uns dann auf den Weg nach Krakau. Leider hatten wir zunächst etwas Pech mit unseren Zugverbindungen, sodass wir alle erleichtert waren, als wir schließlich unser Ziel erreichten.
Am Montag erkundeten wir Krakau im Rahmen einer allgemeinen Stadtführung, bei der wir verschiedene Sehenswürdigkeiten, darunter den Wawel und das Denkmal für den Hund Dżok, kennen lernten. Außerdem entdeckten wir bereits Orte aus dem Film „Schindlers Liste“ wie etwa das Haus, in das Oscar Schindler einzieht, nachdem die jüdischen Besitzer in Ghetto umziehen müssen. Tatsächlich drehte Spielberg hier am historischen Ort, so dass klar wird, dieser Film ist keine Fiktion!
Im Mittelpunkt stand dann am Dienstag die Geschichte Krakaus während der NS-Zeit und das Schicksal der jüdischen Bevölkerung. Wir besuchten das ehemalige Krakauer Ghetto sowie eine heute noch aktive Synagoge im Kazimierz, dem alten jüdischen Viertel Krakaus, die Emaillefabrik von Oskar Schindler sowie das ehemalige Konzentrationslager Plaszow und die ehemalige Villa von Amon Göth.
Auf dem Gelände des ehemaligen Lagers Plaszow hörten wir ein Referat von Martha Ehbrecht und Katharina Druckrey über dessen Geschichte: Das Lager wurde im Oktober und November 1942 auf dem Gelände zweier ehemaliger jüdischer Friedhöfe als Zwangsarbeitslager errichtet. Es war unter anderem für jüdische Menschen aus dem Krakauer Ghetto bestimmt.
Im Jahr 1944 wurde Plaszow in ein Konzentrationslager umgewandelt. Im selben Jahr diente es als Durchgangslager für ungarische Jüdinnen und Juden, die anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. Im Sommer 1944 erreichte die Zahl der Häftlinge mit schätzungsweise 15.000 bis 20.000 Menschen ihren Höchststand. Auf dem Lagergelände wurden auch polnische Menschen und weitere Gefangene aus Krakauer Gefängnissen hingerichtet.
Die Hinrichtungen fanden an mehreren Stellen statt, unter anderem in der Nähe des alten Friedhofs sowie an zwei ehemaligen Artilleriestellungen, die als H-Hügel und C-Loch bekannt waren. Auf dem rund 80 Hektar großen Gelände befanden sich etwa 200 Gebäude.
Im Sommer 1944 begannen die Nationalsozialisten außerdem, Massengräber wieder zu öffnen und die Leichen zu verbrennen. Damit versuchten sie, die Spuren ihrer Verbrechen angesichts des näher rückenden Vormarschs der Roten Armee zu beseitigen.
Im August 1944 begann die Auflösung des Konzentrationslagers Plaszow. Am 14. Januar 1945 wurde eine letzte Gruppe von etwa 600 Häftlingen zu Fuß nach Auschwitz getrieben. Wenige Tage später wurde Krakau von der Roten Armee befreit.
Am Nachmittag fuhren wir mit dem Zug nach Oświęcim, wo wir die nächste Station unserer Studienfahrt erreichten.
Am Mittwoch nahmen wir zunächst an einem Vorbereitungsworkshop in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oświęcim teil. Dort wurden uns wichtige historische Ereignisse und Hintergründe vermittelt, die wir anhand von historischen Fotos in Gruppen selbst erarbeiteten und vertieften. Am frühen Nachmittag besuchten wir das Stammlager Auschwitz I.
Während einer Führung durch das ehemalige Konzentrationslager sahen wir zahlreiche Gebäude, historische Orte und persönliche Gegenstände der Gefangenen. Dazu gehörten unter anderem das Krematorium I, die bekannte Toraufschrift „Arbeit macht frei“ sowie Koffer, Schuhe und Kleidungsstücke der Häftlinge.
Die Eindrücke vor Ort waren für uns erschütternd. Es war schwer zu begreifen, zu welchen Verbrechen Menschen anderen Menschen gegenüber fähig waren und wie viel Leid die Gefangenen ertragen mussten. Die persönlichen Gegenstände machten das Ausmaß der nationalsozialistischen Verbrechen auf besonders eindringliche Weise deutlich.
An unserem letzten Tag in Polen besuchten wir das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Dort wurden uns mehrere Baracken gezeigt, die unterschiedliche Funktionen hatten, darunter Schlaf- und Toilettenbaracken. Hier wurde uns verdeutlicht, wie systematisch die Nazis Ausbeutung und Vernichtung geplant hatten. Außerdem sahen wir die Ruinen der ehemaligen Krematorien II bis V. Die Nationalsozialisten hatten gegen Ende des Krieges versucht, Spuren ihrer Verbrechen zu beseitigen, um das Ausmaß der begangenen Gräueltaten zu verschleiern.
Zwischen den zerstörten Gaskammern befindet sich heute das Mahnmal für die in Birkenau ermordeten Opfer mit Tafeln in all ihren Sprachen: „Dieser Ort sei allezeit ein Schrei der Verzweiflung und eine Mahnung an die Menschheit, wo die Nazis rund anderthalb Millionen Männer, Frauen und Kinder, meist Juden aus verschiedenen Ländern Europas, ermordet haben. Auschwitz-Birkenau 1940–1945“ Allein die Größe dieses Mahnmals aber auch die vielen verschiedenen Sprachen verdeutlichen das Ausmaß der Vernichtung und Verbrechen.
In der sogenannten „Sauna“, in der die ankommenden Häftlinge registriert, desinfiziert und ihrer Haare beraubt wurden, erschreckten die Bezeichnungen der einzelnen Räume auf Deutsch, unserer Muttersprache. Der „Untersuchungsraum“ beispielsweise war jedoch nicht so harmlos, wie die Bezeichnung glauben lässt. Auch an der Rampe von Auschwitz-Birkenau hielten wir inne. Dort wurden die Menschen nach ihrer Ankunft aus den Zügen getrieben und von der SS selektiert., d.h. ausgewählt für den Tod in der Gaskammer, die Zwangsarbeit oder menschliche Versuche.
Viele von uns waren tief bewegt von dem, was an diesem Ort geschehen ist. In Auschwitz wurden etwa eine Million Menschen ermordet. Hinzu kamen unzählige Fälle von Misshandlungen, Folter und unmenschlicher Behandlung. Erst durch den Besuch vor Ort wurde vielen von uns bewusst, welche gewaltigen Ausmaße das Lagergelände hatte, und welches unvorstellbare Leid sich dort ereignet hatte.
Am Abend tauschten wir uns über unsere Eindrücke aus und hörten weitere Referate. Dabei beschäftigten wir uns unter anderem mit der Verfolgung der Sinti und Roma durch das NS-Regime sowie mit dem Widerstand von Häftlingen im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz.
Während unserer Auseinandersetzung mit der Geschichte des Lagers lernten wir verschiedene Formen des Widerstands kennen. Besonders beschäftigten wir uns mit dem Aufstand des Sonderkommandos und dem Widerstand der Sinti und Roma im sogenannten „Zigeunerlager“.
Das Sonderkommando bestand aus jüdischen Häftlingen, die von der SS gezwungen wurden, bei der Ermordung der Deportierten und der Beseitigung ihrer Leichen mitzuwirken. Dazu gehörte unter anderem, die Leichen aus den Gaskammern zu holen und nach Wertgegenständen zu durchsuchen. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen dieser Gefangenen waren besonders grausam.
Am 7. Oktober 1944 wagten Mitglieder des Sonderkommandos einen Aufstand. Mit selbst hergestellten Sprengsätzen beschädigten sie das Krematorium IV. Gleichzeitig versuchten Häftlinge zu fliehen. Die SS schlug den Aufstand brutal nieder. Viele Beteiligte wurden ermordet.
An der Vorbereitung des Aufstands waren auch die jüdischen Frauen Ala Gertner, Rózia Robota, Regina Safirsztajn und Ester Wajcblum beteiligt. Sie hatten heimlich Sprengstoff aus einer Munitionsfabrik beschafft und weitergegeben. Am 5. Januar 1945 wurden sie öffentlich gehängt. Berichten zufolge bewahrten sie bis zuletzt ihren Mut und ihre Würde, obwohl sie zuvor schwer gefoltert worden waren.
Ein weiteres Beispiel für Widerstand war das Verhalten der Sinti und Roma im sogenannten „Zigeunerlager“Auschwitz-Birkenau, das sich im Lagerabschnitt B II befand. Als die dort inhaftierten Menschen erfuhren, dass die SS die Auflösung des Lagers und ihre Ermordung plante, leisteten sie Widerstand. Viele verbarrikadierten sich in den Baracken und weigerten sich, diese zu verlassen.
Die SS verschob daraufhin zunächst die geplante Liquidierung. In der Folge wurden arbeitsfähige Häftlinge in andere Konzentrationslager deportiert. In der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 ermordete die SS schließlich die verbliebenen rund 4.300 Sinti und Roma des Lagerabschnitts in den Gaskammern (Referat von Esther Ortlinghaus und Hannah Kallinich).
Die Beschäftigung mit diesen Ereignissen zeigte uns, dass es selbst unter den menschenverachtenden Bedingungen des Konzentrationslagers Formen des Widerstands gab. Auch wenn diese Aufstände die nationalsozialistischen Verbrechen nicht beenden konnten, sind sie ein bedeutendes Zeugnis des Mutes und des Überlebenswillens der Menschen, die sich gegen ihre Unterdrücker zur Wehr setzten.
Witold Pilecki ging 1940 freiwillig nach Auschwitz, um Informationen über die Zustände im Konzentrationslager zu sammeln und eine Widerstandsbewegung unter den Häftlingen aufzubauen. Im Lager organisierte er ein Netzwerk, unterstützte andere Gefangene und übermittelte Informationen über die Verbrechen der Nationalsozialisten an die Außenwelt.
1943 gelang ihm die Flucht aus Auschwitz. Nach dem Zweiten Weltkrieg engagierte er sich im Widerstand gegen die kommunistische Herrschaft in Polen. 1947 wurde er von den kommunistischen Behörden verhaftet und 1948 nach einem politischen Schauprozess hingerichtet. Erst später wurde sein Einsatz umfassend gewürdigt. Im Jahr 2006 erhielt er posthum den Orden des Weißen Adlers, die höchste staatliche Auszeichnung Polens. (Referat von Leonahard Boek, Maximilian Conrad und Lucien Fleischhacker)
Wir beschäftigten uns außerdem mit der Lebensgeschichte von Anita Lasker-Wallfisch, die die nationalsozialistische Verfolgung unter anderem durch ihre musikalischen Fähigkeiten überlebte.
Anita Lasker-Wallfisch wurde am 17. Juli 1925 in Breslau geboren und wuchs als jüngste von drei Schwestern in einer jüdischen Familie auf. Schon früh spielte Musik eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Sie erhielt professionellen Cellounterricht.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 wurde die Familie zunehmend ausgegrenzt und verfolgt. Ihre Eltern wurden 1942 deportiert. Anita und ihre Schwester Renate mussten Zwangsarbeit leisten. Nach einem Fluchtversuch wurden sie verhaftet und 1943 nach Auschwitz-Birkenau deportiert.
Dort wurde Anita Mitglied des Mädchenorchesters. Die Zugehörigkeit zum Orchester bedeutete für sie eine größere Chance, unter den grausamen Bedingungen des Konzentrationslagers zu überleben. Das Orchester wurde zunächst von Alma Rosé geleitet, die von den Musikerinnen große Disziplin und musikalische Genauigkeit verlangte. Sie starb 1944 in Auschwitz.
Ende 1944 wurden Anita und ihre Schwester Renate in das Konzentrationslager Bergen-Belsen gebracht. Dort litten sie unter Hunger, Krankheiten und den katastrophalen Lebensbedingungen, überlebten jedoch bis zur Befreiung des Lagers am 15. April 1945.
Nach dem Krieg gingen die Schwestern nach Großbritannien. Anita Lasker-Wallfisch setzte ihre musikalische Laufbahn fort und wurde später eine bedeutende Cellistin. Sie gehörte zu den Mitbegründerinnen des English Chamber Orchestra in London. Ihre Lebensgeschichte zeigt eindrücklich, welche Rolle Musik und persönliche Fähigkeiten unter den unmenschlichen Bedingungen der nationalsozialistischen Lager spielen konnten. (Referat von Emilia Schirru nach den Erinnerungen Anita Lasker-Walfisch: Ihr sollt die Wahrheit erben. Hamburg 2000.)
Ein weiteres Thema unseres Besuchs war die Rolle des Chemiekonzerns IG Farben bei der nationalsozialistischen Kriegsführung und der Ausbeutung von Häftlingen.
Die Interessengemeinschaft Farbenindustrie AG, kurz IG Farben, entstand 1925 durch den Zusammenschluss mehrerer großer deutscher Chemieunternehmen, darunter Bayer, BASF, Agfa und Hoechst. Während der NS-Zeit wurde das Unternehmen zu einem wichtigen Bestandteil der deutschen Kriegswirtschaft und unterstützte die Aufrüstung des Deutschen Reiches.
Besonders erschreckend war die Beteiligung des Konzerns an den Verbrechen des NS-Regimes. Die IG Farben profitierte von der Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen und errichtete in der Nähe von Auschwitz das Werk Buna-Werke. Für dessen Betrieb wurde das Konzentrationslager Auschwitz III-Monowitz eingerichtet, in dem zahlreiche Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit leisten mussten.
Auch die Geschichte des Schädlingsbekämpfungsmittels Zyklon B gehört zum historischen Kontext des Holocaust. Das Mittel wurde in Auschwitz und anderen Konzentrationslagern zur Ermordung von Menschen in Gaskammern eingesetzt. Die IG Farben selbst stellte Zyklon B nicht her, war jedoch über ihre Tochtergesellschaft Degesch wirtschaftlich mit dessen Vertrieb verbunden.
Die Auseinandersetzung mit der Geschichte der IG Farben machte uns deutlich, dass die nationalsozialistischen Verbrechen nicht allein von staatlichen Institutionen und der SS getragen wurden. Auch Unternehmen waren an der Kriegswirtschaft beteiligt und profitierten von der Ausbeutung und dem Leid der Gefangenen, auch Firmen, die in Wuppertal gegründet wurden! (Referat von Emil Winchenbach und Ben Butziat)
Auch heute wird an die Opfer des Holocaust und die Verbrechen des Nationalsozialismus erinnert. Ein bekanntes Beispiel dafür sind die Stolpersteine, ein Erinnerungsprojekt des Künstlers Gunter Demnig.
Stolpersteine sind kleine, in den Boden eingelassene Messingplatten, auf denen der Name, das Geburtsjahr und weitere Informationen über das Schicksal eines Menschen festgehalten werden. Sie befinden sich meist vor dem letzten frei gewählten Wohnort von Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und häufig ermordet wurden.
Der Name „Stolpersteine“ ist dabei nicht wörtlich gemeint. Es geht nicht darum, körperlich über die Steine zu stolpern, sondern mit den Gedanken und der Aufmerksamkeit innezuhalten. Die Idee dahinter ist, die Opfer nicht nur als Zahlen oder als Teil einer großen Gruppe wahrzunehmen, sondern an sie als einzelne Menschen mit eigenen Namen, Lebensgeschichten und Schicksalen zu erinnern.
In Wuppertal sahen wir sie in der Nähe unserer Schule am Bahnhof Unterbarmen, sowie in der Nordstadt. Aktuell ist die Diskussion um die Stolpersteine, nachdem der Stadtrat von Heidenau in der Nähe von Dresden sich gegen eine weitere Verlegung solcher Steine aus gesprochen hat (Referat von Alexander Sakir und Ömer Bakhtiriyali).
Auch in den sozialen Medien setzen sich Menschen mit der NS-Zeit und der heutigen Erinnerungskultur auseinander. Ein Beispiel dafür ist Susanne Siegert, die unter dem Namen „@Keineerinnerungskultur“ auf Instagram und TikTok über die nationalsozialistischen Verbrechen aufklärt. Dabei hinterfragt sie kritisch, wie Erinnerung heute gestaltet wird. Sie vertritt die Auffassung, dass es nicht ausreicht, nur einmal im Jahr an einer Gedenkstätte einen Kranz niederzulegen. Vielmehr müsse die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit dauerhaft stattfinden und auch mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragen verbunden werden. In ihren Beiträgen stellt sie beispielsweise Bezüge zwischen der Geschichte des Nationalsozialismus und heutigen politischen Entwicklungen her (Referat von Leonora Hahn).
Die Studienfahrt nach Krakau und Auschwitz hat bei uns allen unterschiedliche Eindrücke und Gedanken hinterlassen. Die Besuche der historischen Orte, die persönlichen Geschichten der Opfer und die Referate haben uns die Verbrechen des Nationalsozialismus auf unterschiedliche Weise nähergebracht. Besonders die Eindrücke vor Ort haben vielen von uns verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten.
Einig sind wir uns darin, dass sich solche Verbrechen niemals wiederholen dürfen. Dafür ist es wichtig, die Vergangenheit nicht zu vergessen, Verantwortung zu übernehmen und auch heute aufmerksam gegenüber Ausgrenzung, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit zu sein.
Die Erfahrungen und Eindrücke unserer Studienfahrt werden uns sicherlich noch lange begleiten.