Mit großer Vorfreude startete Ende April eine Gruppe von Schüler:innen Richtung Posen in Polen. Nachdem der Besuch in Wuppertal bereits im Januar stattgefunden hatte, war nun die Spannung, den Alltag der polnischen Partner kennenzulernen, groß.
Nach einem herzlichen Empfang am Bahnhof konnten die Schüler:innen dann auch direkt in das Wochenende starten und Polen und die Kultur entdecken, bevor es zu Beginn der Woche dann zunächst auf Entdeckungstour in Posen ging. Beeindruckt waren wirklich alle Teilnehmer:innen von der imposanten Architektur der Stadt, und die historisch bedingte enge Verbindung zwischen Polen und Deutschland konnte durch den Stadtführer ganz neu entdeckt werden. Denn wer weiß schon, dass das Kaiserliche Schloss in Posen die jüngste Residenz der preußischen Könige und des deutschen Kaisers war? Oder, dass die Posener Mundart dem Deutschen sehr ähnelt? Wenn wir hier von malochen sprechen, wenn mal wieder besonders harte Arbeit ansteht, versteht man das auch in Posen.
Die nächsten Tage standen ganz im Zeichen von Teambuilding, neben Klettern, Rollschuh laufen und Grillen am Fluss genossen die Schüler:innen auch privat die gemeinsame Zeit sichtlich und entdeckten bei bestem Wetter ihre ganz persönlichen „Lieblingsplätze“.
Der Austausch mit unserem Nachbarland wurde von den Schüler:innen als große Bereicherung wahrgenommen, da im Rahmen dieser Begegnung echtes Entdecken und der Abbau von Vorurteilen im Mittelpunkt stand. Viele Schüler:innen hatten vor unserer Begegnung kaum eine Vorstellung von Polen und waren überrascht, wie beeindruckend schön und modern Posen ist und wie viele Gemeinsamkeiten mit den polnischen Jugendlichen sie teilen.
Wir möchten uns bei dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) für die finanzielle Unterstützung bedanken, durch welche der Austausch in dieser Form stattfinden konnte. Für alle Beteiligten sind unvergessliche Momente entstanden!
Katharina Bünger