Logo englisch französisch spanisch italienisch polnisch Euroopaschule
GYMNASIUM AM KOTHENmit einem bilingualen deutsch-englischen Zweig ab Klasse 5
  Datenschutz  
Gymnasium Am Kothen, Schluchtstraße 34, 42285 Wuppertal, 0202 / 563-6533 Donnerstag, 19.09.2019

Austauschprogramme


China

Das Gymnasiums Am Kothen konzentriert sich in seinen Austauschprogrammen nicht nur auf die europäischen Partnerländer, sondern seit zwei Jahren auch auf China. Bereits zum zweiten Mal besuchte eine Schülergruppe aus Wuhan/China das Gymnasium Am Kothen, das Gymnasium Bayreuther Straße und das Wilhelm Dörpfeld Gymnasium. Die drei Wuppertaler Gymnasien führen diesen Austausch erfolgreich gemeinsam durch.

Untergebracht  in den Gastfamilien nehmen die chinesischen Gäste einerseits am Schulleben und Alltag ihrer deutschen Partner teil, andererseits unternimmt die Gruppe Ausflüge in und um Wuppertal. So besuchte die Gruppe das Engels Haus und die Bergische Universität, eine  Partneruniversität der Hubei University of Technology in Wuhan, das Haus der Geschichte in Bonn und den Kölner Dom. Ebenfalls auf dem Programm stand ein Empfang im Rathaus der Stadt Wuppertal. Neben dem umfangreichen Ausflugsprogramm ging es aber auch um das Gemeinschaftserlebnis und so standen obendrein eine Klettertour und ein gemeinsamer Abend am Gymnasium Am Kothen auf dem Programm.

Wuhan, am Zusammenfluss des Jangtsekiang und des Han-Flusses, ist eine aufstrebende Wirtschaftsmetropole in der Provinz Hubei in Zentralchina.  Die Wuhan Middle School No. 1 wird von ca. 4.500 Schülerinnen und Schülern besucht und pflegt internationale Partnerschaften mit Schulen in Frankreich, Japan und Australien. Das Fach Deutsch hat dort in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Kontaktperson: Herr Gosebrink

Frankreich

Vom Atlantik zum Kothen (Schüleraustausch Sanit Brévin)

In der Woche vom 28 März bis zum 4. April waren unsere Austauschpartner aus St. Brévin-les-Pins, Frankreich bei uns zu Gast. 27 französische Schülerinnen und Schüler wohnten bei ihren Austauschpartnern der Jahrgangsstufen 8 und 9. Zusammen mit unseren Schülerinnen und Schülern erlebten sie eine Woche mit Ausflügen, deutsch-französischen Aktivitäten und Projektarbeit.

BildDie Spannung war wie immer groß, als unsere Schülergruppe ihre correspondants zu Beginn des ersten Treffens in Empfang nahm. Zwar hatten sich alle bereits per social media und klassischer Post ein erstes Mal kennen gelernt, dennoch überwog am ersten Austauschtag für jeden die Spannung, wie die zugeteilten Partner/innen denn nun wirklich sein würden.
Danach ging alles schnell: Neugierige Schülerinnen und Schüler beider Länder schlossen schnell Bekanntschaft und erlebten gemeinsam ein Programm, welches sich dieses Jahr rund um das Thema „Wuppertal und NRW – zwischen Industrie und Tourismus“ drehte. Zusammen fuhren sie nach Bonn ins Haus der Geschichte und in den Landschaftspark Nord nach Duisburg, um dort zu erfahren, wie es unsere Industrieregion schafft, interessanten und visionären Tourismus anzubieten. Das konnten alle zusammen vor allem in Duisburg erfahren: Ausgestattet mit Stirnlampen kletterten deutsch-französische Schülergruppen noch nach Einbruch der Dunkelheit durch die bunt beleuchteten Hochöfen, Gießereien und Hallen.
In Wuppertal lernten die Gäste aus St. Brévin mit den corres  Barmen kennen und wurden sogar zu einer offiziellen Begrüßung im Rathaus eingeladen. Ein Besuch im Kletterpark Velbert sorgte dann noch dafür, dass aus den Teilnehmer/innen beider Städte eine Gruppe entstand, die lernte, zusammen nicht nur sprachliche sondern auch sportliche Hindernisse zu überwinden.

Nach diesen Eindrücken waren die Teilnehmer/innen selbst an der Reihe: An zwei Projekttagen entwickelten sie ihr eigenes Stadtkonzept, um aus Wuppertal eine Stadt für Jugendliche zu machen, die ihre Industriegeschichte zu Freizeitangeboten umwandelt. Ihre Ergebnisse stellten die Gruppen in Form von eigenen Stadtkarten, Tourismusbroschüren und Radiospots auf beiden Sprachen dar.

BildUnterstützt wurde der Schüleraustausch in Wuppertal vom DFJW- dem Deutsch-französischen Jugendwerk. Der erste Kontakt mit der neuen Austauschschule, die südlich der Bretagne direkt am Meer liegt, kam durch unser Inserat auf der Internetseite des DFJW zustande. Daraus entwickelte sich im Laufe der Projektplanung eine enge Zusammenarbeit mit Madame Weiße, die als Deutschlehrerin am Collège René-Guy Cadou in St. Brévin arbeitet.
Für unseren Gegenbesuch erhält unsere Wuppertaler Schülergruppe eine Zuwendung von 74 Euro pro Teilnehmer/in, so dass unsere Reise, die dieses Jahr quer durch Frankreich bis an den Atlantik verlaufen wird, finanziell tragbarer wird. Wir möchten uns an dieser Stelle beim Deutsch-Französischen Jugendwerk für diese Zuwendung bedanken, da durch diese Zuwendung der Austausch gesichert durchgeführt werden kann.

Auch beim Förderverein des Gymnasium Am Kothen möchten wir uns für die finanzielle Unterstützung des Austauschs bedanken. Der Förderverein unterstützt unsere europäische Aktivität mit einer Zuwendung von 40 Euro pro Teilnehmer/in, was die Familien der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler entlastet und der Schüleraustausch als europäische Erfahrung somit kein Privileg weniger Schülerinnen und Schüler sein wird. Wir legen Wert darauf, dass der Austausch eine Entwicklungsmöglichkeit für alle unsere Schülerinnen und Schüler bieten kann und unser Förderverein hilft uns diesbezüglich mit seiner Unterstützung.

Unser Gegenbesuch, der uns 900 km weit entfernt bis an die Westküste südlich der Bretagne bringen wird, findet vom 9. bis zum 16. Mai statt.

Kontaktpersonen: Frau Büscher, Frau Mauroschat-Monti, Herr Lohmann

Kontaktperson: Herr Lohmann

Indien

Indien"Alles, was man über Indien sagt, ist wahr, aber das Gegenteil auch…" - Rajvinder Singh (Autor, Synchronsprecher und unser Reisebegleiter)

Der Indienaustausch findet in Kooperation mit der G. D. Goenka Public School in Ghaziabad im Osten von Delhi statt, einer Schule in privater Trägerschaft. Er ist mit je einem Besuch einer deutschen Gruppe in Ghaziabad und einem Gegenbesuch der indischen Gruppe in Deutschland organisiert.

Pro Austauschjahr wird ein Themenschwerpunkt gesetzt (bspw.: Ernährung, Literatur, oder ähnlich), der dann bei beiden Besuchen in Projektarbeit bearbeitet wird. Die Schülerinnen und Schüler werden nicht nur erleben, wie Schule anderswo funktioniert, sondern Sie nehmen auch Informationen über Inhalte und Themen in der Fremdsprache Englisch auf und erfahren dabei, was den indischen Jugendlichen wichtig ist und wie sie leben und denken.

IndienNeben dem gemeinsamen Schulleben, wird es Tagesausflüge zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt geben, als auch mehrtätige Ausflüge ins Umland. Darüber hinaus ist das gemeinsame Leben von vorrangiger Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler wohnen in Gastfamilien und werden nach der Schule und dem Programm auch Freizeit miteinander verbringen: Sport treiben, zusammen feiern, essen, ins Kino gehen, Familienmitglieder besuchen oder Feste besuchen. Dies alles erlaubt vertiefte Einblicke in die Gebräuche, Denkweisen, Rollenmuster, Werte und das Alltagsleben einer fremden Welt. Sie werden lernen, dass sie sehr viel trennt – aber auch, dass sie sehr vieles verbindet und so auch ihre eigene Lebensweise reflektieren können.

Besonders die in dem Zitat oben angesprochene Vielseitigkeit, das Facettenreichtum und die Gegenseitigkeit Indiens faszinieren Schülerinnen und Schüler auf ihrer Reise über den Tellerrand hinaus bei der sie unvergessliche Erfahrungen machen können.

Schule: G. D. Goenka Public School in Ghaziabad in Delhi , Indien

Jahrgangsstufe: 9-11

Zeitpunkt: jährlich; 1 Woche in den Herbstferien/ 1 Woche vor oder nach den Herbstferien, Rückbesuch im Juni des darauffolgenden Jahres

Aufenthaltsdauer: 2 Wochen

Ansprechpartner: Jonas Gosebrink

Informationsveranstaltungen finden in der Regel ein halbes Jahr vor Reiseantritt statt; genaue Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Zu guter Letzt möchten wir Ihnen noch Erfahrungsberichte von Schülerinnen und Schülern bereitstellen: Berichte

Italien
Jedes Jahr haben unsere Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihre Italienischkenntnisse im Alltag auf die Probe zu stellen und dabei ein Stück italienische Lebenswirklichkeit zu erleben. Mit dem Liceo in Cremona, einem Gymnasium mit dem Schwerpunkt moderne Fremdsprachen, hat das Gymnasium Am Kothen 2016 einen festen Austauschpartner gefunden.

Die Schule liegt vor den Toren Mailands und ist ein toller Ausgangspunkt für ein vielseitiges und interessantes Ausflugsprogramm. So erkundeten unsere Wuppertaler neben der europäischen Metropole Mailands die Lagunenstadt Venedig oder bewegten sich auf den Spuren Romeos und Julias durch Verona. Auch Pavia oder Mantova sind lohnenswerte Ausflugsziele, die in unmittelbarer Nähe liegen.


Nicht nur bei den Ausflügen, sondern auch im Schulalltag gibt es vieles zu entdecken, das kein Lehrbuch vermitteln kann. So sind unsere Schüler immer wieder überrascht, wie unterschiedlich sich die schulische Lebenswirklichkeit in den beiden Ländern gestaltet. Neben dem Besuch des regulären Unterrichts erarbeiten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Gastbrüdern und -schwestern immer einen aktuellen italienische Song nach Wahl, der am Ende der Woche vorgestellt wird. So erhalten wir auch einen Einblick in die aktuellen italienischen Musiktrends.

Wir legen Wert darauf, dass unsere Schülerinnen und Schüler bereits im Vorfeld auf den Austausch die Gelegenheit bekommen, ihre Gastschwester bzw. ihren Gastbruder kennenzulernen. So stehen sie schon früh mit ihnen in E-Mail-Kontakt, der sich oft auch über die Zeit des Schüleraustauschs hinaus hält, und wissen dann bereits im Vorfeld, wer sie in Italien erwartet und in welcher Gastfamilie sie für eine Woche leben werden.

Am Schüleraustausch teilzunehmen ist nicht nur eine wertvolle Erfahrung für die Entwicklung der sprachlichen Fähigkeiten, sondern die einmalige Gelegenheit, Italien von seiner charmantesten Seite zu erleben, nämlich in engem Kontakt zu gleichaltrigen Jugendlichen, und dabei wertvolle Erfahrungen zu machen und neue Freunde zu gewinnen.

Kontaktpersonen: Herr Horsthemke   (Orchesterfahrt nach Italien: Herr Sonder)