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GYMNASIUM AM KOTHENmit einem bilingualen deutsch-englischen Zweig ab Klasse 5
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Gymnasium Am Kothen, Schluchtstraße 34, 42285 Wuppertal, 0202 / 563-6533 Samstag, 25.05.2019

Meldungen

  Vom Atlantik zum Kothen (Schüleraustausch Sanit Brévin)07.05.2019

In der Woche vom 28 März bis zum 4. April waren unsere Austauschpartner aus St. Brévin-les-Pins, Frankreich bei uns zu Gast. 27 französische Schülerinnen und Schüler wohnten bei ihren Austauschpartnern der Jahrgangsstufen 8 und 9. Zusammen mit unseren Schülerinnen und Schülern erlebten sie eine Woche mit Ausflügen, deutsch-französischen Aktivitäten und Projektarbeit.

Die Spannung war wie immer groß, als unsere Schülergruppe ihre correspondants zu Beginn des ersten Treffens in Empfang nahm. Zwar hatten sich alle bereits per social media und klassischer Post ein erstes Mal kennen gelernt, dennoch überwog am ersten Austauschtag für jeden die Spannung, wie die zugeteilten Partner/innen denn nun wirklich sein würden.
Danach ging alles schnell: Neugierige Schülerinnen und Schüler beider Länder schlossen schnell Bekanntschaft und erlebten gemeinsam ein Programm, welches sich dieses Jahr rund um das Thema „Wuppertal und NRW – zwischen Industrie und Tourismus“ drehte. Zusammen fuhren sie nach Bonn ins Haus der Geschichte und in den Landschaftspark Nord nach Duisburg, um dort zu erfahren, wie es unsere Industrieregion schafft, interessanten und visionären Tourismus anzubieten. Das konnten alle zusammen vor allem in Duisburg erfahren: Ausgestattet mit Stirnlampen kletterten deutsch-französische Schülergruppen noch nach Einbruch der Dunkelheit durch die bunt beleuchteten Hochöfen, Gießereien und Hallen.
In Wuppertal lernten die Gäste aus St. Brévin mit den corres  Barmen kennen und wurden sogar zu einer offiziellen Begrüßung im Rathaus eingeladen. Ein Besuch im Kletterpark Velbert sorgte dann noch dafür, dass aus den Teilnehmer/innen beider Städte eine Gruppe entstand, die lernte, zusammen nicht nur sprachliche sondern auch sportliche Hindernisse zu überwinden.

Nach diesen Eindrücken waren die Teilnehmer/innen selbst an der Reihe: An zwei Projekttagen entwickelten sie ihr eigenes Stadtkonzept, um aus Wuppertal eine Stadt für Jugendliche zu machen, die ihre Industriegeschichte zu Freizeitangeboten umwandelt. Ihre Ergebnisse stellten die Gruppen in Form von eigenen Stadtkarten, Tourismusbroschüren und Radiospots auf beiden Sprachen dar.

Unterstützt wurde der Schüleraustausch in Wuppertal vom DFJW- dem Deutsch-französischen Jugendwerk. Der erste Kontakt mit der neuen Austauschschule, die südlich der Bretagne direkt am Meer liegt, kam durch unser Inserat auf der Internetseite des DFJW zustande. Daraus entwickelte sich im Laufe der Projektplanung eine enge Zusammenarbeit mit Madame Weiße, die als Deutschlehrerin am Collège René-Guy Cadou in St. Brévin arbeitet.
Für unseren Gegenbesuch erhält unsere Wuppertaler Schülergruppe eine Zuwendung von 74 Euro pro Teilnehmer/in, so dass unsere Reise, die dieses Jahr quer durch Frankreich bis an den Atlantik verlaufen wird, finanziell tragbarer wird. Wir möchten uns an dieser Stelle beim Deutsch-Französischen Jugendwerk für diese Zuwendung bedanken, da durch diese Zuwendung der Austausch gesichert durchgeführt werden kann.

Auch beim Förderverein des Gymnasium Am Kothen möchten wir uns für die finanzielle Unterstützung des Austauschs bedanken. Der Förderverein unterstützt unsere europäische Aktivität mit einer Zuwendung von 40 Euro pro Teilnehmer/in, was die Familien der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler entlastet und der Schüleraustausch als europäische Erfahrung somit kein Privileg weniger Schülerinnen und Schüler sein wird. Wir legen Wert darauf, dass der Austausch eine Entwicklungsmöglichkeit für alle unsere Schülerinnen und Schüler bieten kann und unser Förderverein hilft uns diesbezüglich mit seiner Unterstützung.

Unser Gegenbesuch, der uns 900 km weit entfernt bis an die Westküste südlich der Bretagne bringen wird, findet vom 9. bis zum 16. Mai statt.

LH

  Schulkonzert03.04.2019

Die Fachschaft Musik des musischen Schwerpunktes des Gymnasiums Am Kothen präsentierte am 26.02.19 in der Immanuelskirche ihr Jahreskonzert.

Es war beeindruckend, mit welchem Engagement mehr als 160 Kinder und Jugendliche, von sechs Musikpädagogen betreut, in verschiedenen Ensembles auf sehr hohem Niveau musizierten. Denn am „Kothen“ wird Ensemblearbeit (Singklassen Jg. 5 und 6, Streicherklasse, Bläserklasse, Schulchor, Brass-Band, Rock-Band, Instrumentalkreis und Orchester) großgeschrieben.

Der musikalische Höhepunkt dieses langen und abwechslungsreichen Abends war das „Allegro appassionato op. 42“ von Camille Saint-Saëns für Violoncello und Orchester, virtuos dargeboten von Leon Çapar, und einfühlsam begleitet von seinen Mitschülern im Orchester.

UPDATE: Jetzt mit Video-Impression

  Stadtmeisterschaften im Schwimmen02.04.2019

Bei den Stadtmeisterschaften im Schwimmen gingen jeweils eine Mädchen- und eine Jungenmannschaft in der jüngsten Wettkampfklasse für uns an den Start. Einen herzlichen Dank an die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6, die für uns in Essen in einem großen Teilnehmerfeld an den Start gegangen sind.  Und einen ganz herzlichen Glückwunsch an das Jungenteam, das im Wuppertaler Vergleich Stadtmeister geworden ist! Und an das Mädchenteam, das in einem sehr starken Teilnehmerfeld den 3. Platz erreicht hat.

  Openspace - Zirkus AG01.04.2019

Der Name dieser tollen Artistikhalle in Bochum ist Programm.  Am letzten Wochenende hatten Artistinnen des Zirkus Fly Up die Gelegenheit, in einem Workshop ganz intensiv in die Künste des Trapezes eingeführt zu werden.

Gefördert wurde dieses Angebot von der LAG Zirkuspädagogik. Ein herzliches Dankeschön dafür!

Jetzt dürfen wir gespannt sein, wenn zur Wiedereinweihung der Turnhalle Am Kothen von den „Luftkünsten“ unserer Fly-Ups diese Akrobatik unter dem Sporthallendach zu sehen sein wird.

 

Iris Iseke

  Podiumsdiskussion „Diesmal wähle ich EU – Warum ist meine Stimme wichtig?“29.03.2019

Am Freitag, den 29.03.2019 fand im Kontext der Europaparlamentswahl am Gymnasium am Kothen eine Podiumsdiskussion mit Frau Helm, Herrn Lindh und Herrn Dr. Slawig statt. Frau Helm arbeitet in der Europaabteilung des Bundesfinanzministeriums in Berlin und hat selbst an unserem Gymnasium Abitur gemacht. Herr Lindh vertrat innerhalb der Diskussion die Bundeseben und Herr Dr. Slawig die Kommunalpolitik.

Innerhalb der Podiumsdiskussion wurden die Fragen in den Mittelpunkt gerückt „Warum sollte ich an der Europawahl im Mai 2019 teilnehmen?“ und „Warum ist meine Stimme wichtig?“. Moderiert wurde die Veranstaltung von Schülern unserer Schule  - Cara Hösterey und Lennart Brandt. Unterstützt wurden sie von Mouna Boustani, Fabian Mecklenburg, Maximilian Spier und Tabea Wardin.

Wichtig für die Schülerinnen und Schüler war es vor allem zu thematisieren, was genau das Europäische Parlament überhaupt ist, welche Funktionen es hat und zu verstehen, dass es das einzig direkt gewählte Organ der EU ist.
Auch Vorurteile, wie etwa „Mit der Politik da oben, habe ich doch nichts zu tun“ wurden aufgegriffen. Dr. Slawig illustrierte in diesem Zusammenhang eindrücklich, wie stark Europa sogar in der Kommunalpolitik vertreten ist, denn ca. 50 % seiner Arbeit haben direkt oder indirekt mit Europa zu tun – seien es EU-Fördermittel, welche im Zusammenhang mit dem Themenfeld „soziale Stadt“ stehen oder EU-weite Austauschprogramme.

„Die EU betrifft mich und meine Stimme hat Bedeutung“, ist die Kernbotschaft der Veranstaltung und wird hoffentlich viele Schülerinnen und Schüler motivieren, am 26. Mai an der Wahl zum Europaparlament teilzunehmen.


Wir danken den Juniorbotschafterinnen und Juniorbotschaftern für das Europäische Parlament für ihren tollen Einsatz!

  Vortrag von Dr. Kneipp „111 Gründe für Schüler*innen sich mit Polen zu beschäftigen“21.03.2019

„Danke, ich bin nicht hungrig!“  - „Dziękuję, nie jestem głodny!“

Ein überlebenswichtiger Satz.

Am 21.03.2019 war der Schriftsteller und Publizist Dr. Matthias Kneip zu Gast am Gymnasium am Kothen in Wuppertal. Ziel des Besuchs war es, Schülerinnen und Schüler Informationen zu Polen unterhaltsam und humorvoll näher zu bringen und vor allem Stereotype und Vorurteile abzubauen. Während der zehnjährigen Schulpartnerschaft mit einem Gymnasium in Polen stießen die betreuenden Lehrkräfte immer wieder auf große Unwissenheit im Hinblick auf unser Nachbarland. Dr. Kneip gelang es diese Lücke mit spannenden Fakten rund um Polen und seine Bevölkerung zu füllen. Vor allem das Thema polnische Gastfreundschaft stieß auf Begeisterung – denn wer hätte geahnt, dass das höfliche leeressen seines Tellers in Polen zur Folge hat, dass man immer wieder Nachschub bekommt, auch wenn man eigentlich schon randvoll gefuttert ist? Aus diesem Grund gab Dr. Kneip den Schülerinnen und Schülern den Rat zumindest einen Satz auf Polnisch zu können „Danke ich bin nicht hungrig!“. Auch die Basics der Landeskunde Polens wie polnische Geschichte am Beispiel der Nationalfarbe und des polnischen Wappentiers (Adler) standen im Mittelpunkt, genauso wie die polnische Sprache und ihren Ähnlichkeiten und Unterschiede zur deutschen. Am Ende war klar – Polen ist mit Sicherheit einen Besuch wert.

Text: Katharina Bünger

  Bau eines 3D-Druckers 13.03.2019

Vom 04.-09.02.2019 wurde von der Universität Wuppertal ein Kurs zum Thema „3D-Drucker" angeboten. Vier Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen EF und Q1 haben daran teilgenommen. In diesem Kurs wurde uns gezeigt, wie man einen 3D-Drucker zusammenbaut und bedient. Den Bau des 3D-Druckers hatten wir nach zwei Tagen abgeschlossen und konnten somit am Mittwoch schon einen Testdruck machen, um zu schauen, ob alles richtig eingestellt wurde. Nachdem alles geklappt hat, wurde uns gezeigt, wie man selber etwas entwerfen und ausdrucken kann. Am Donnerstag konnten wir endlich unsere Entwürfe ausdrucken, worauf wir schon total gespannt waren. Am letzten Tag kamen Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule dazu, denen wir dann erklärt haben, wie der 3D-Drucker und das Entwerfen funktionieren. Alles in allem, konnte man viel über technische und handwerkliche Dinge lernen. Der 3D-Drucker steht unserer Schule nun zur Verfügung und wir können gespannt sein, wie er in das zukünftige Schulleben integriert wird.

- Kira Oschmann, EF

  Teilnahme an einer Simulation des Europäischen Parlamentes13.03.2019

Insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe hatten die Möglichkeit an einer Simulation des Europäischen Parlamentes im Wuppertaler Rathaus teilzunehmen.

Der Wuppertaler Kreisverband der JEF (Junge Europäische Föderalisten) NRW e.V. organisierte zusammen mit der Stadt eine Veranstaltung, bei der Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen zusammenkamen, um ähnlich wie in der Politik auf höchster europäischen Ebene zu diskutieren, Argumente auszutauschen und Kompromisse zu schließen. In unterschiedlichen Fraktionen zusammengesetzt hatten sie die Aufgabe in die Rolle von EU-Abgeordneten zu schlüpfen und sich mit der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU zu befassen und Vorschläge zur Gesetzgebung einer gemeinsamen europäischen Armee zu entwickeln und darüber abzustimmen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten so europäische Demokratie selbst hautnah erleben und ganz ohne Notendruck erfahren wie im Europäischen Parlament Politik gemacht wird.

- Carolin Schumann